Sprechen Sie mit Alan Turing
Seit Dezember 2025 ist eine Alan Turing KI Teil der Dauerausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt und eröffnet BesucherInnen im Gespräch einen neuen Zugang zu Computertechnik und künstlicher Intelligenz.
© Museum für Kommunikation FrankfurtAlan Turing KI: ein interaktives Museumserlebnis
Im Dezember 2025 eröffnete das Museum für Kommunikation Frankfurt zwei KI-Inseln in seiner Dauerausstellung „Mediengeschichte(n) neu erzählt“.
„Automatisiertes Bauchgefühl“ zeigt, was KI falsch machen kann: Verzerrungen in Trainingsdaten, Fehlinformation und ihre Folgen für die öffentliche Debatte. „Beziehungskisten“ blickt auf hundert Jahre, in denen Menschen Maschinen als Gefährten sehen – von der Zeitansage und der sprechenden Puppe Bärbel bis zu Tamagotchi und Aibo.
In einer Ausstellung, die KI kritisch betrachtet, musste der Einsatz von KI selbst sorgfältig durchdacht sein. Das Museum musste die Kontrolle darüber behalten, was der Charakter weiß und sagt.
Eröffnung: Alan Turing
Eine besondere Eröffnungsveranstaltung zur Würdigung von Leben, Ideen und Vermächtnis Alan Turings. Sie verband Geschichte, Technologie und immersives Storytelling und eröffnete einen neuen Zugang zu Turings bahnbrechender Arbeit und ihrem bleibenden Einfluss auf unsere digitale Welt.
Highlights der Eröffnung sehen Sie hier.

Was wir entwickelt haben
Ein sprechendes Porträt von Alan Turing, digital nach einer historischen Fotografie rekonstruiert und auf der Insel „Automatisiertes Bauchgefühl“ platziert.
BesucherInnen fragen ihn nach seiner Arbeit, den Anfängen des Computers und den Grundlagen der künstlichen Intelligenz. Er antwortet live – im Zusammenspiel von Computer Vision, Sprachverarbeitung, Sprachmodell, Sprachsynthese und Echtzeit-Animation.
Entwickelt mit MESO & videoreality. Gefördert von der TÜV SÜD Stiftung, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Kontrollierte KI für Museen
Quellen aus der Kuration
Die Kuration legte Quellen und Gesprächsthemen fest.
Klare Grenzen
Eindeutige Regeln für themenfremde und provokante Fragen.
Kontrollierte Tonalität
Ton und Antwortlänge vorab festgelegt.
Vor dem Start getestet
Umfassend getestet, und der Charakter lernt nie von BesucherInnen.
Erfolgsgeschichte Alan Turing
Turing ist eines der beliebtesten Angebote der Dauerausstellung.
Das Projekt ist für den DigAMus Award 2026 nominiert, den Preis für digitale Museumsprojekte im deutschsprachigen Raum, getragen u. a. vom Deutschen Museumsbund, NFDI4Culture, der MFG und der TIB. Die Gewinner werden am 9. November 2026 in Bochum bekannt gegeben.
Die Installation zeigt, wie ein AI-Powered Digital Human komplexe Themen wie künstliche Intelligenz, Computergeschichte und digitale Technologie im Gespräch zugänglicher macht.
Das Projekt verbindet die Geschichte der Informatik mit modernem interaktivem Dialog und bietet Museumsgästen eine besonders fesselnde Lernerfahrung.
Echte Charaktere, echte Institutionen.
Was ist der interaktive Alan Turing?
Ein AI-Powered Digital Human, rekonstruiert nach einer historischen Fotografie – Teil der Dauerausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt.
Was können BesucherInnen Alan Turing fragen?
Nach seiner Arbeit, den Anfängen des Computers, den Grundlagen der künstlichen Intelligenz und Ausstellungsthemen wie Verzerrungen und Desinformation.
Wie wird die Alan-Turing-KI gesteuert?
Die Kuration legte Quellen, Themen, Tonalität und Antwortlänge fest, dazu klare Grenzen für themenfremde Fragen. Er lernt nicht von BesucherInnen.
Wo kann man ihn treffen?
Im Museum für Kommunikation Frankfurt, auf der KI-Insel „Automatisiertes Bauchgefühl“ der Dauerausstellung.
Eignet sich Talking Paintings AI für Dauerausstellungen?
Ja. Es startet jeden Tag automatisch, läuft bei Bedarf On-Premise, und Ihr Team aktualisiert das Wissen im Character Editor.
Holen Sie einen AI-Powered Digital Human in Ihr Museum
Eröffnen Sie BesucherInnen einen neuen Zugang zu Ihren Geschichten – im Gespräch.


















